Ruhe, Auszeit, Meer, Bott, Pause, Stress

Einmal den Pause-Knopf drücken bitte…

…über die Wichtigkeit einer Auszeit.

Den Pause-Knopf des Lebens, eher gesagt des Alltags. Ich weiß, dass viele davon reden oder sich nichts Sehnlicheres wünschen, als diesen blöden Knopf zu erkennen und wie auf einen Buzzer, mit voller Kraft draufzuhauen.
Die Kunst liegt darin, diesen Wunsch nicht irgendwo im Herzen über eine lange Zeit hinweg zu hegen, sondern hart dafür zu kämpfen, ihn in Wirklichkeit umzusetzen.
Ich habe es einigermaßen geschafft. Zumindest einmal im Jahr ziehe ich mich zurück. Ich schalte alles aus, gehe so gut wie möglich offline und denke einfach nach. Ich schaue in die Natur und denke nach. Ich schaue aufs weite Meer und denke nach. Über mein Leben. Über die Dinge, die ich täglich, ohne zu überlegen, routinemäßig tue.

Bin ich glücklich?
Bin ich zufrieden?
Was könnte besser sein?

Stundenlang analysiere ich diese Fragestellungen. Es mag für viele übertrieben klingen, jedoch sind es genau diese Stunden, an denen mir auch oft genug bewusst wird, wofür ich tief aus dem Herzen dankbar bin.
Je mehr ich mich mit augenscheinlich negativen Dingen des Lebens auseinandersetze, desto mehr kristallisieren sich all die schönen Dinge meines Lebens heraus. Und ich erkenne den Sinn von Vielem wieder.
Ich tanke Kraft und Mut für nächste Schritte, nächste Aufgaben.
Denn diese Aufgaben und Schritte machen unser Leben hauptsächlich aus.
Was tue ich heute. Was morgen. Und wo möchte ich in ein paar Jahren stehen. Jeder von uns hat tagtäglich bewusst oder unbewusst mit diesen Fragen zu kämpfen.
Lange habe ich mich gefragt, was das Ganze soll. Ich wollte mein Leben einfach vor mich hinleben und mich nicht mehr stressen lassen. Schnell wurde mir aber klar, dass alles in meiner Hand liegt.
Alles im Leben liegt an der Betrachtungsweise. Ich habe gelernt, positiver an Dinge heranzugehen, die mich unter Druck gesetzt oder mir keinen Spaß bereitet haben. Ich dachte, das klappt nie. Niemals kann ich mein Gehirn täuschen und alles positiver sehen. Doch es hat geklappt.
Das ist das Beste, was man tun kann, wenn man sein Leben ändern und glücklicher sein möchte.
Einfach seinen Blickwinkel und seine Betrachtungsweise ändern. Auch mal Rot tragen, wenn man nur Schwarz trägt. Mal früher ins Bett gehen. Oder auch mal früher als sonst aufstehen und das Zwitschern der Vögel im Morgengrauen genießen. Täglich dankbar sein für ALLES. Viele Menschen haben nämlich sehr wenig und müssen leiden.

Wenn man das geschafft hat, auch wenn nur ansatzweise, dann darf man wieder den Knopf drücken.
Den Play-Knopf. 🙂

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